Weihnachten op Kölsch – Konzert der Kölschgruppe „Spontan“ in Kettig

Am Samstag, den 2. Dezember 2017 um 15.30 Uhr präsentieren der Förderverein der Förder und Wohnstätte in Kettig, die NaturFreunde Kettig und die Schatzkiste Neuwied eine weitere Ausgabe der besinnlichen Adventsfeiern. Die Veranstaltung gehört zur Kulturreihe „Treffpunkt Cafeteria“ in der Cafeteria der Facheinrichtung für schwerst- mehrfachbehinderte Menschen in Kettig, Anne Frank Straße 1.

Die Kölschgruppe „Spontan“ spielt für Sie „Weihnachten op Kölsch“ in adventlicher Atmosphäre und besinnlich-heiterer Kölscher Stimmung. Passend dazu ist das kulinarische Angebot mit „halben Hahn“, Kölsch Bier und Lebkuchen. Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

Seit 15 Jahren findet ein gemeinsamer Adventsnachmittag in der FWS Kettig statt, der im ersten Jahr noch als „Döppekoche Abend“ im kleinen Kreis mit den Naturfreunden und der Literatengruppe 97 aus Ochtendung gefeiert wurde. Daraus wurde der „Literarisch besinnliche Adventsnachmittag“, bei dem verschiedene Künstler aus Musik, Mundart, Unterhaltung und Kultur erfolgreich auftraten. Zusammen mit Bewohnern der Facheinrichtung findet eine Annäherung an Weihnachten statt.

Nach verschiedenen Themen wie „Weihnachten überwindet Barrieren“, „Licht& Fenster im Advent“, „Und es sei Friede auf Erden“, „Mundart“, steht diesmal das kölsche Liedgut zu Weihnachten im Fokus der Veranstaltung. Die Veranstalter freuen sich auf einen gemütlichen Nachmittag.

Erstmals ist die Schatzkiste Neuwied bei den Veranstaltern dabei. Diese Oganisation hat sich zum Ziel gesetzt der Vereinsamung von Menschen mit Behinderung zu begegnen, unter anderem durch Veranstaltungen auf denen diese Menschen Gelegenheit haben einander kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen – ein passendes Anliegen insbesondere auch zur Weihnachtszeit.

Da die Plätze beim Konzert beschränkt sind, wird um Anmeldungen gebeten unter 02637 94350, 02637 8914, Naturfreunde-kettig@gmx.de oder unter schatzkiste-neuwied@sdm-mittelrhein.de

Auch essbare Pilze verträgt nicht jeder

Nach dem nahezu völlig pilzleeren letzten Jahr, wo es wegen der anhaltenden Trockenheit fast nichts zu finden gegeben hatte, hält die diesjährige Pilzsaison schon seit Monaten eine große Fülle an Pilzen bereit. Die diesjährige Pilzführung der NaturFreunde Kettig am Karmelenberg in Bassenheim, unter der Führung von Stephanie Shirazi war darum eine unterhaltsame und erfreuliche Erfahrung. Freundlich begrüßt vom Vereinsvorsitzenden Oliver Hartmann konnten viele der knapp 40 Teilnehmer sich daher tatsächlich etwas für eine Mahlzeit mit nach Hause nehmen, da wir an essbaren Pilzen den Nebelgrauen Trichterling (auf einzelne Unverträglichkeiten wurde mehrfach von Frau Shirazi hingewiesen), Halimasch, Stockschwämmchen, Parasolpilz und seinen kleinen Bruder Safranschirmling, Fichtenreizker, Boviste, Rotfüßchen, Ziegenlippen, Schwefelporling und Semmelstoppelpilze fanden. Und natürlich zu erwähnen die zwei Steinpilze, an denen der Unterschied zu Gallenröhrlingen von ganz Mutigen getestet wurde. Besonders aufmerksam musste man sein, weil sich unter die Nebelgrauen Trichterlinge in den Körben auch etliche giftige Tigerritterlinge und graue Milchlinge gemischt hatten. Da hieß es wirklich sehr genau hingucken. Auch der giftige grünblättrige Schwefelkopf und sein köstlicher Suppenpilzkollege, das Stockschwämmchen, wurden systematisch verglichen. Man hätte auch auf den giftigen Riesenschirmling reinfallen können, der auf den ersten Blick wie ein Parasolpilz aussieht. Zum Begreifen, wie zentral das genaue Hinsehen ist, war das eine wichtige erste Lektion. Auch, dass die Informationen in alten Pilzbüchern sehr schädlich sein können, wurde bei den Funden des kahlen Kremplings klar. Galt er früher als Speisepilz, weiß man heute um seine nach Jahrzehnten eintretende, zuweilen tödliche Wirkung. Die Nase bekam auch zu tun, denn Knoblauchschwindling und Anistrichterling, Rettichhelmling und Schwefelritterling (beide giftig) machen deutlich, dass beim Pilze bestimmen jeder Sinn gefordert sein kann und das manchmal schon sehr eindrücklich ist. An ungenießbaren Pilzen wurden viele weitere Milchlinge, Elsterntintlinge, verschiedene Baum- und Korallenpilze, Birnenstäublinge und ein besonders hübscher Klebriger Hörnling gefunden. Überhaupt sind ja viele Pilze eine reine Augenweide und fordern die Fotografierfreudigen heraus, so auch einer der besonders giftigen Risspilze mit einem zarten gelben Hütchen. Selfies mit Knollenblätterpilz gab es aber keine – denn es wurde dank gründlicher Warnung und Beschreibung diesmal wirklich kein einziger in die Körbe gelegt. Es mussten auch viele eigentlich ursprünglich essbare Pilzgreise aussortiert werden, die durch Fäulnis giftiger sein können, als Giftpilze. Ebenso wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass es einfach keine Grundregel gibt, Pilze in essbar oder giftig einzuteilen. Es tauchten auch auf dieser Pilzführung immer wieder allerlei sich hartnäckig haltende „sichere“ Generalregeln auf, die dann mit vielen Gegenbeispielen widerlegt werden konnten. Man muss die Pilze wirklich einzeln lernen. Zum Abschluss der Führung gab es zwei verschiedene Pilzsuppen zum Probieren, die in inzwischen bewährter Tradition von Axel Strehlau im Camper gekocht wurden, während alle anderen sich im Wald aufhielten. Beide Töpfe wurden in Windeseile restlos geleert und das Sparschwein der Kettiger Naturfreunde dankenswerter Weise gefüllt. Alles in Allem also eine gelungene Veranstaltung, zumal die ersten Regentropfen erst nach Abschluss der Führung fielen. Auch im nächsten Jahr wird eine ähnliche Veranstaltung geben.

Gemeinsames Grillfest in Kettig

Ein Grillfest der besondreren Art veranstalteten zum ersten mal 4 Kettiger Vereine in der
Kettiger Grillhütte. Hintergrund war die Idee kleinere Vereine in Kettig die Möglichkeit zu geben gemeinsam eine größere Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Viele Vereine haben Probleme Menschen zu mobilisieren und deren Interesse für den Verein zu wecken. Allein gibts oft eine herbe Enttäuschung wenn man viel Arbeit und Zeit in die Organisation steckt und kaum Resonanz erfährt.
Der VdK, die Pfadfinder Feuer und Flamme, der Schachclub und die Naturfreunde haben deswegen erstmals gemeinsam ein Grillfest zusammen geplant und durchgeführt, um sich zu präsentieren, kennenzulernen und zusammen zu feiern mit Mitgliedern und Freunden. Gekommen waren auch Ehrengäste aus der Lokalen Politik, wie der Ortsbürgermeister von Kettig Peter Moskopp, der erste Beigeordnete der Gemeinde Wolfgang Höfer
sowie die beiden Kandidaten für den VG-Bürgermeister Kandidaten Thomas Przybylla und Sven Kreienbrock. Aber auch Besucher aus den Nachbarorten und Wanderer verweilten eine zeitlang beim Fest.
Natürlich war für alles gesorgt was zum Grillen gehört, und so teilte man sich die Arbeit am Grill, am Kuchenbuffet, bei der Getränke Ausgabe und an dem Bon Tisch gerecht auf.
Stellvertretend für alle 4 Vereine begrüßte der Vorsitzende des VdK Jürgen Schwertel die Gäste und Ehrengäste sehr herzlich und wünschte allen eine schöne Feier bei besten Wetter. Die Kinder wurden von den Pfadfindern mit Basteln und einem Kinder Quiz unterhalten, während die Erwachsenen beim „Kettig Quiz“ fragen beantworten mussten wie: „Wie viel Einwohner hat Kettig aktuell?“ oder „Wie Groß ist Kettig in Hektar?“. Hätten sie es auf Anhieb gewusst? Natürlich gab es auch tolle Preise zu gewinnen die der Ortschronist Gerhardt Elingshäuser mit seiner Schulchronik und Kirchenchronik netterweise gesponsert hatte, und den Gewinnern damit eine große Freude bereiten konnte.
Am frühen Abend klang der schöne Nachmittag an der Grillhütte aus und man verabrede sich fürs nächste Jahr um auszuloten ob es eine Wiederholung gibt.

Naturfreunde warnen vor Rechtspopulisten

Die AfD ist eine Schande für Deutschland

Es ist nicht zu sehen, wie eine rassistische, volksverhetzende, fremdenfeindliche, rechtsreaktionäre Partei wie die AfD demokratisch sein kann. Die AfD ist eine Schande für Deutschland. Sie bereitet mit den Boden dafür, dass verwirrte Geister Andersdenkenden anonyme Drohbriefe und Drohanrufe en masse zukommen lassen. Dies ist die Seite der feigen Einschüchterungsversuche. Dann kommt die Offensivabteilung des chauvinistischen Größenwahns. Z.B. O-Ton Sebastian Münzenmaier (AfD): „Wir werden die Willkommenskultur der letzten Monate und Jahre durch eine Verabschiedungskultur ersetzen.“ RLP AfD-Chef Uwe Junge bezeichnete die Aufnahme von Flüchtlingen im Juni 2016 pauschal als „massenhaften Import von Analphabeten und Sozialfällen.“ Im Januar 2017 forderte Junge undifferenziert eine „Verhaftungswelle“ islamistischer Gefährder. Im Juli 2017 erklärte Junge: „Teile Berlins, Duisburgs, Ludwigshafens, Triers und von Mainz werden von ausländischen Familienclans kontrolliert. Unsere Polizei ist zunehmend machtlos.“ Die Polizei der genannten rheinland-pfälzischen Städte hat für diese Behauptung des Herrn Junge keine Hinweise! Darauf Junge: „Wehret den Anfängen. …Ich befürchte, dass das so wird.“ Das ist pure Demagogie / das Aufhetzen der Bevölkerung! Herr Gauland (AfD) will eine ihm politisch missliebige Bürgerin in der Türkei „entsorgen“. Müll wird entsorgt. Menschen nicht. Sprache verrät! Denkt Herr Gauland manche Menschen seien Müll/Abfall? Der AfD Bundestagskandidat, Herr Andreas Bleck, erklärt frei aus der Luft: „Wir brauchen eine Willkommenskultur für Kinder“. Die AfD meint aber nicht für Kinder überhaupt (wer hätte etwas dagegen ?), sondern nur für ‚einheimische‘ – also „arische“ – deutschblütige – Kinder. Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht! Dies sind alles Realitäten von nicht demokratischer Gesinnung! Die AfD verfehlt das Wesen/den Charakter einer ‚demokratischen Bürgerpartei‘. Diese sogenannte Alternative für Deutschland nutzt in unsäglicher und heuchlerischer Weise die demokratische Grundstruktur der BRD aus, um zu versuchen – aus dieser BRD einen zweifelsfrei rechtsgerichteten, plutokratischen, nationalistischen, unsolidarischen Staat zu machen. Der Vorsitzende der Naturfreunde Kettig Hartmann betont ausdrücklich, dass jede Form von Extremismus zu verurteilen sei, denn auch der Linksextremismus verfolge demokratiefeindliche Ziele. So ist es notwendig und gut, dass vor der Bundestagswahl Helmut Gelhardt von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und Oliver Hartmann von den Naturfreunden Kettig und viele andere Demokraten diese Fakten beim Namen nennen. Denn Sie wissen: Wer in der Demokratie schläft, kann in der Diktatur aufwachen.

Kein Medienforum für Volksverhetzter Gauland und die AfD

Die AfD als populistisch zu bezeichnen reicht nicht aus. Ihre wahre Strategie ist die Volksverhetzung. Das zeigen Gauland, Höcke und Co immer wieder, zuletzt mit der unerträglichen Diffamierung der SPD-Politikerin Aydan Özoğuz. Umso unverständlicher, dass ihnen viele Medien für die Hetze eine Plattform bieten.
Der Unmensch zeigt sein Gesicht. Es gleicht keineswegs einer Teufelsfratze. Alexander Gauland gibt sich gerne bürgerlich-solide. Jahrelang war er der Herausgeber einer bürgerlichen Zeitung, der „Märkischen Allgemeinen“ aus Potsdam. Nun ist Herr Gauland gemeinsam mit Alice Weidel Spitzenkandidat der AfD. Deren Ziele und Programme werden mit dem Begriff „populistisch“ nur unzureichend beschrieben. Der sogenannte Populismus der AfD beschränkt sich, anders als Gauland, Höcke etc. vorgeben, keineswegs darauf, dem Volk aufs Maul zu schauen und dann als dessen politisches Sprachrohr aufzutreten.

Die AfD schürt systematisch Vorurteile

Die wahre Strategie der AfD ist vielmehr Volksverhetzung. Die Partei schürt systematisch Vorurteile gegen Minderheiten, speziell gegen Ausländer, Menschen, deren Familien einst nach Deutschland einwanderten, Flüchtlinge, Fremde, etc. Tenor: Ausländer und Zuwanderer beuten unsere sozialen Systeme aus, wir brauchen sie nicht und wollen sie nicht.

Den Vogel schoss dieses Mal AfD-Gauland ab, als er auf einer Wahlversammlung erklärte, „Wir werden (Aydan Özoguz) dann auch Gott sei Dank in Anatolien entsorgen können“. Systematisch Menschen „entsorgt“ haben in Deutschland und den von ihm eroberten Gebieten zuletzt die Nazis. Das wissen alle, vor allem die von Gauland und Konsorten bereits aufgehetzten und blöd geredeten potenziellen Anhänger der AfD.

Hetze hinter bürgerlich-solider Fassade

Wenn man bei Gauland nachfragt, spricht er von Missverständnissen. Natürlich hatte er nichts Böses im Sinn. Wie könnte er auch – so adrett, wie er sich kleidet und mit wohltemperierter Stimme spricht. Doch hinter dieser „soliden“ Fassade lauert der berechnende Propagandist und Volksverhetzer.

Der sich zudem nicht scheut, Gott anzurufen – wenn es seinen Zielen dienlich erscheint. Dass dieser Gott das Gebot der Nächstenliebe verkündet, wollen Gauland und seine Gesinnungsgenossen lieber nicht wissen. Sie haben eher die Parole „Gott mit uns“ im Sinn, die auf den Koppelschlössern der Wehrmachtssoldaten stand, als sie in den Vernichtungskriegen Hitlers große Teile Europas verwüsteten.

Bewusste Zweideutigkeit soll Gerichte ausbremsen

Der Volksverhetzer Gauland und seine AfD-Genossen formulieren bewusst so zweideutig. So gelingt es ihnen durch die Maschen unserer Gesetzgebung zu schlüpfen. Dennoch ist die Anzeige wegen Volksverhetzung durch den ehemaligen Bundesrichter Thomas Fischer gegen Gauland zu begrüßen. Ob er damit Erfolg haben wird, weiß man in einem unabhängigen Rechtssystem jedoch nicht. Damit soll man sich in einer funktionierenden Demokratie abfinden.

Nicht aber damit, dass sich viele Medien zu Bütteln der AfD umfunktionieren lassen. Die Redakteure durchschauen sehr wohl die Propagandataktik der AfD. Aber Bosheit bringt nun einmal Auflage und Quote. Daher werden Gauland, Petry, Höcke, Weidel und andere AfD-Kämpfer fortwährend in Zeitungen und anderen Medien interviewt. Man bietet ihnen auf diese Weise Propagandaplattformen. Sie nutzen sie, um systematisch die Menschenwürde von Minderheiten zu verletzen. Das ist unschön und schadet auf Dauer unserer freien Gesellschaft.

Die Medien gehen der AfD auf den Leim

Unverständlich ist, dass Herr Gauland nach seinem verbalen Anschlag gegen Frau Özoguz in eine Talkrunde zu Herrn Plasberg ins ARD-Fernsehen eingeladen wird. Seine Sendeanstalt tritt für die demokratischen Werte ein. Sie will unser Wissen vertiefen. Dafür zahlen wir unsere Rundfunkgebühren. Es ist mir unerträglich, dass ich und meine demokratischen Mitbürger mit unseren Geldern einem Hetzer wie Gauland helfen sollen, seine Hassparolen zu verbreiten.

(Artikel von Rafael Seligman (Zeitschrift „Vorwärts“))

Viele Interessante Infos über Wildkräuter

Kräuterpädagogin führte durchs LSG Kettiger Bachtal

Bei einer Kräuterwanderung unter der Leitung von Kräuterpädagogin Frau
Katharina Kindgen trafen sich im Landschaftsschutzgebiet Kettiger Bachtal ca. 30 Interessierte Natur und Kräuterfreunde. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kettiger Naturfreunde Oliver Hartmann, konnte Frau Kindgen den Teilnehmern eine Vielzahl von Kräutern auf der Kurzen Strecke am Ortsrand von Kettig zeigen. Angefangen von der Giftigen Schwarzfrüchtigen Zaunrübe oder dem Spitzwegerich. Die Kräuterexpertin von der Nabu Rhein-Westerwald verwies darauf das viele Kräuter und Pflanzenarten essbar sind und grade in früheren Zeiten oft gegessen wurden. Auch haben viele dieser einzigartigen Exemplare eine heilende Wirkung wie zum Beispiel das Mutterkraut was zur Bekämpfung von Migräne helfen kann. Dem Giersch werden nicht nur bei Hämorriden heilende Wirkungen nachgesagt, sondern auch sein dreikantiger Stängel ist essbar und wird auch zur Herstellung von dem Limo- Brause Getränk „Almdudler“ verwendet.
Auch Frauenflachs war am Wegesrand zu finden und Frau Kindgen warnte vor dem Verzehr, jedoch riet Sie dazu ihn bei Altersflecken und Sommersprossen anzuwenden.
Die oft unbeliebten brennenden Brennnesseln sind ebenfalls essbar und sehr nahhaft. Sie sind die bessere gute Alternative z.B als Ersatz für Spinat in der Lasagne. Das giftigste Kraut was gefunden wurde war die Hundspetersielie die an den kleinen Säbelzähnen unterhalb des Blattes zu erkennen ist. Eine geringe Menge dieser Pflanze reicht aus um einen Menschen zu töten. Auf der Elmar-Hillesheim Wiese trug Frau Kindgen bei einer kleinen Pause den Kräuterfreunden heitere Gedichte über die Entstehung von Mann und Frau vor, und ein Gedicht von Heinz Erhardt. Über den Kettiger Bach vorbei an der Streuobstwiese der Naturfreunde wurden noch sehr viele weitere interessante Pflanzen und Kräuter entdeckt und begutachtet.
So z. B. die wilde Möhre mit ihrem Spitzendeckchen, der Dost auch als wilder Majoran bekannt, die Wiesenkerbel, das Jakobs-Kreuzkraut, oder der Wilde Hopfen, dem nachgesagt wird das Sexuelle Verlangen zu vermindern, und dieser somit oft in Klöstern verwand wurde zum Bier brauen. Frau Kindgen hätte noch viele weitere Kräuter auf dem recht kurzen Stück zw. Anne Frank Schule und Elmar Hillesheim Wiese zeigen und erklären können, doch aus zeitlichen Gründen musste man zum Abschluss kommen. Herr Hartmann bedankte sich bei der Expertin Frau Kindgen für ihre sehr informative und höchst Interessante Einführung in die sehr vielfältige und schöne Welt der Kräutern und Pflanzen die leider oft als „Unkraut“ verunglimpft werden.
Es wurde vereinbart eine weitere Wanderung im nächsten Jahr zu planen.

20. Kulturstammtisch feiert in Kettig

Kulturstammtisch feiert besonderes Jubiläum

Seit 2013 besteht der Kulturstammtisch Kettig der sich zur Aufgabe gemacht hat, durch regelmäßige Treffen und Ausflüge die Integration von Menschen mit Behinderung im Ort und in unserer Gesellschaft zu fördern und dabei aktiv mitzumachen. Naturfreunde und Förder-und Wohnstätte sind die Initiatoren des Stammtisches. Bei einem Grillfest der besonderen Art feierte man gemeinsam mit vielen Gästen in der Förder und Wohnstätte in Kettig. Bei sonnig heißem Wetter kamen neben den Bewohnern und Angestellten der FWS auch erstmals Flüchtlingsfamilien aus Syrien und Afghanistan dazu, was die Veranstalter besonders freute. Auch Einheimische und Naturfreunde aus Kettig und Umgebung waren gekommen um in geselliger Runde das kleine Jubiläum zu feiern. Natürlich war kulinarisch für alle was dabei und auch die Kinder hatten auf dem Gelände der FWS viel Spaß bei Wasser und Kickerspielen.
Der Kulturstammtisch hatte im den letzten Jahren immer abwechslungsreiche Treffen und Ausflüge organisiert. So trifft man sich mitten im Ort um sich in einer Gaststätte auszutauschen und kennenzulernen. Aber auch diverse Ausflüge zu einem Gottesdienst, in eine Disco, oder zur Ponyranch sind Teil der Aktivitäten von Behinderten und Nichtbehinderten hier in Kettig. So wurde ein Spaziergang zur Nettemündung gemacht zum Gedenkstein von Elmar Hillesheim dem Gründer der Naturfreunde Kettig oder in einer Eisdiele verweilt. Auch viele Ehrengäste wie der Ortsbürgernmeister Peter Moskopp, Ortschronist Gerhardt Elingshäuser, Dr. Alfred Marmann oder ein Missionar aus Afrika Ghana, Bruder Michael Schmitz, der von seiner 20 Jährigen Arbeit mit Kindern in Ghana berichtete. Der Spaß kommt somit beim Stammtisch nie zu kurz und auch in Zukunft will der Stammtisch weiter zur besseren Integration und mehr Toleranz von Gesellschaftlichen Randgruppen werben und sich dafür einsetzten. Es sind alle Interessierten jederzeit herzlich willkommen dabei zu sein.

Besuch bei den alten Römern in Kretz

Kretz: In die noch teils erhaltene Welt der Römer, im alten Tuffbergwerk bei Kretz, machten unlängst die Naturfreunde aus Kettig eine interessante Führung und Besichtigung mit.
Die Leiterin Frau Kiel erklärte zu Anfang der Gruppe den Vulkanausbruch vor Rund 13000 Jahren am Laacher See. Dadurch veränderte sich die Landschaft hier im Neuwieder Becken maßgeblich. Die 600° heiße Lava raste auf Gaskissen mit über 100 Km durch die Täler vom Laacher See, begleitet von emporsteigenden Glut und Aschewolken. Frau Kiel führte aus, das der Ausbruch des Vulkans ca. 2 Wochen gedauert hat. Eine 4 bis 5 Meter hohe Bimsschicht lag seither auf der Tuffsteindecke. Das Römerbergwerk bei Kretz ist das größte Untertage Abbaugebiet für Tuffstein nördlich der Alpen. Schon vor über 2000 Jahren wurde hier von den Römern der Tuffstein abgebaut. Im Außenbereich zeigte Frau Kiel den Besuchern die kleinen und Großen Steinsägen die teils mit Wasserkraft betrieben wurden und ebenfalls eindrucksvolle Mühlsteine und andere Steine die per Flaschenzug gehoben wurden. Auch eine „mobile“ Küche der Römer und eine Schmiede wurden original getreu nachgebaut. 1950 wurde das Bergwerk unter der damals noch dicken Bimsschicht entdeckt, diese wurde dann in den folgenden Jahren ab 1960 abgebaut. Einige der Römischen Stollen stürzen dabei ein. Im Bergwerk selber, unter einer riesigen Spezialangefertigen Halle zum Schutz des Bergwerkes, wurden die Besucher durch die Teils engen und dunklen Gänge und Stollen geführt. Erst im Jahre 2000 wurde die Überdachung gebaut um den Stollen vor weiterer Verwitterung zu schützen. Dabei konnte man noch gut erkennen wie die Sklaven der Römer damals mit einfachen Werkzeug wie Hammer, Meißel und Keilen die kleinen und großen Brocken Steine aus dem Felsen herausbrachen.
Am Ende des Rundganges bedankte sich der Vorsitzende der Naturfreunde Kettig, Herr Hartmann bei Frau Kiel für die informative und interessante Führung.

Massenvertreibungen – Die Flüchtlingskrise als Mehrfachkrise

Das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) fasst die gegenwärtige Situation in einem Bild zusammen: Von 122 Menschen ist heute e i n e r entweder ein Flüchtling, ein Binnenvertriebener oder ein Asylsuchender. Wären alle Flüchtlinge Staatsbürgerinnen und Staatsbürger eines einzigen Landes, so wäre dieses Land das 24-größte der Welt.
Die Weltflüchtlingsorganisation spricht von einem „Zeitalter beispielloser Massenvertreibungen“ und ruft auf zu „beispielloser humanitärer Hilfe und globalem Engagement“. „Die Welt steht heute vor der größten Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg“, sagt EU-Innenkommissar Dimitris Avramopulos. „Wir werden aktuell Zeugen eines Paradigmenwechsels. Wir geraten in eine Epoche, in der das Ausmaß der globalen Flucht und Vertreibung sowie die zu deren Bewältigung notwendigen Reaktionen alles davor Gewesene in den Schatten stellen.“ So die Aussage von UN-Flüchtlingskommissar António Guterres.

Knapp 60 Millionen Menschen waren 2014 weltweit auf der Flucht vor Kriegen, Konflikten und Verfolgung. Dies ist die höchste Zahl, die jemals von UNHCR verzeichnet wurde. Im Jahr 2013 waren es 51,2 Millionen, vor zehn Jahren 37,5 Millionen Menschen. Die Entwicklung ist also rasant. Konkret: Weltweit gab es im letzten Jahr insgesamt 19,5 Millionen Flüchtlinge, 38,2 Millionen Binnenvertriebene und 1 ,8 Millionen Asylsuchende. Besonders alarmierend: Die Hälfte aller Flüchtlinge sind Kinder.

Der Krieg in Syrien hat die meisten Menschen zur Flucht gezwungen. Sowohl innerhalb (7,6 Millionen Binnenvertriebene) als auch außerhalb des eigenen Landes (3,88 Millionen Flüchtlinge – eine andere seriöse Quelle nennt 4,2 Millionen!). Afghanistan (2,59 Millionen Flüchtlinge). Somalia (1,1 Millionen Flüchtlinge. Neben Syrien wurde auch der Irak erneut zum Brennpunkt: 2,6 Millionen Menschen mussten im letzten Jahr aus ihren 2 Heimatorten fliehen. Die politische Instabilität im Irak, Afghanistan, Libyen und Syrien ist in erster Linie auf die Militärinterventionen der USA und ihrer Verbündeten zurückzuführen, die einen Regimewechsel in diesen Ländern herbeiführen wollten. Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz rechnet in seinem Buch „Die wahren Kosten des Krieges“ vor, dass allein die Kosten des Irakkrieges etwa drei Billionen US-Dollar betragen (das sind 3000 Milliarden US-Dollar!) – das Sechzigfache dessen, was die Bush-Regierung dafür ursprünglich im Kongress veranschlagt hatte! Die im Irak angerichteten Schäden sind darin nicht enthalten! Welche Wohltaten hätten allein mit diesem Geld der Menschheit -vor allem in den armen und ärmsten Ländern der Welt- ermöglicht werden können?!
(Die Ärzteorganisation IPPNW wies 2008 darauf hin, dass seit dem Beginn der US-Invasion 2003 im Irak Schätzungen zufolge rund eine Million Menschen durch Kriegseinwirkungen und indirekte Kriegsfolgen umgekommen sind. Dem britischen Forschungsinstitut ORB zufolge wurden bis Herbst 2007 etwa 1,2 Millionen Iraker getötet und 1,1 Millionen verwundet.)

Conrad Schuhler, Vorsitzender des Instituts für sozialökologische Wirtschaftsforschung in München argumentiert, dass hauptsächlich die USA und ihre Verbündeten für die weltweiten Flüchtlingsströme verantwortlich sind.
Conrad Schuhler: Die Flüchtlinge sind auf der Flucht vor Krieg, Vertreibung, politischer Verfolgung, unerträglicher Armut und den verheerenden Folgen des Klimawandels. Bei allen diesen Fluchtursachen spiele die Politik des ‚Westens‘, angeführt von den USA, die herausragend negative Rolle. Die USA und ihre Verbündeten hätten in drei der vier Länder mit dem höchsten ‚Kriegsstatus‘ – in Syrien, Afghanistan und Irak (das vierte ist der Süd-Sudan) – militärisch eingegriffen, um von ihnen abgelehnte politische Regimes zu stürzen und auszutauschen. Der deutsche Politikwissenschaftler Ingar Solty (Rezensionsredakteur der Zeitschrift ‚Das Argument‘ ) vertritt die Auffassung: Dass die Zunahme der weltweiten Flüchtlingszahlen in einem engen Zusammenhang mit den Kriegen und Konflikten im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika steht, liegt auf der Hand. Und man ist auch kein Freund der Regimes von Saddam Hussein, Baschar al-Assad oder Gaddafi, wenn man nüchtern feststellt, dass das Leben der Menschen in diesen Ländern sich durch die westlichen Kriege dramatisch verschlechtert.

Auch Iran und Russland heizen den Krieg in Syrien mit militärischer Unterstützung an. (In Syrien ist inzwischen „die halbe Welt“ an den täglichen Bombenangriffen beteiligt: USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Türkei, Russland, Katar, Saudi-Arabien, Bahrain, Jordanien und die Vereinigten Arabischen Emirate!)

Die zahlreichen Konflikte in Afrika – wie z.B. in der Zentralafrikanischen Republik, dem Südsudan, in Somalia, Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo – werden häufig übersehen. Gleichwohl haben sie insgesamt eine immense Zahl an Fluchtbewegungen ausgelöst, die kaum niedriger ist als im Nahen Osten.

Befund II

Anstrengungen für eine gemeinsame europäische Willkommens- und Integrationspolitik gibt es kaum, stattdessen wurden die Ressourcen in der Vergangenheit vor allem dafür eingesetzt, die Außengrenze abzusichern (Frontex etc.), was offensichtlich nicht gelungen und aus humanitären Gründen grundsätzlich zu hinterfragen ist. Das „Heil“ zur Bewältigung des Flüchtlingszustroms wird u. a. in der Erweiterung des Kreises der sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ gesucht. Jedenfalls aus menschenrechtlicher / humanitärer Sicht ist dies nicht überzeugend, da die Basis solcher Erweiterungs-Entscheidungen gesellschaftspolitische Ratlosigkeit, wirtschaftliche Egoismen oder politische Getriebenheit sind. Die (höheren) Ordensoberinnen und Ordensoberer mit Sitz in Bayern haben am 11. November 2015 einen Offenen Brief ‚für ein menschenfreundliches Engagement für Geflüchtete‘ an Ministerpräsident Horst Seehofer geschrieben. Dieses sehr beeindruckende Dokument führt u.a. aus: „Wir appellieren an Sie, sich einzusetzen, dass die Erklärung, die Westbalkanstaaten Bosnien, Serbien, Mazedonien, Albanien, den Kosovo und Montenegro als sog. „sichere Herkunftsstaaten“ zu deklarieren, wieder zurückgenommen wird. Wir plädieren vielmehr dafür, die Korruption und damit Willkürherrschaft sowie die Unterdrückung von Minderheiten ernst zu nehmen, die in diesen Ländern nach wie vor herrschen und Menschen Angst machen und zur Flucht drängen, und den Status als „sicheres Herkunftsland“ solange auszusetzen, bis die demokratischen Kräfte in diesen Ländern sichtbar weiter gekommen sind als dies bislang der Fall ist.“ Das sind absolut richtige – sehr klare vernünftige und barmherzige Worte! Mehr davon !

Fremdenfeindliche Agitation

Den Agitatoren des rechten Lagers gelingt es leider immer mehr die plakativen Negativbotschaften: „Das Boot ist voll“ / „Wir können nicht die ganze Welt bei uns aufnehmen“ / „Es geschieht massenhafte Einwanderung in unsere Sozialsysteme, die uns überfordert“ / „Was wird für die ‚deutschen Armen‘ getan?“ – populistisch und mehr als nur fragmentarisch in die „Mitte der Gesellschaft“ zu transportieren! Diese rechten Agitatoren – als Biedermänner maskierte Brandstifter – geben vor, das Asylrecht ‚an sich‘ bewahren, aber Asylmissbrauch verhindern zu wollen, um Deutschland nicht zu überlasten. „Asylmissbrauch“ ist für diese Populisten selbstverständlich bei sog. „Wirtschaftsflüchtlingen“ gegeben. Dass „Wirtschaftsflüchtlinge“ real Armutsflüchtlinge sind, spielt in der Weltanschauung dieser Agitatoren natürlich keine Rolle. Eine solche Weltanschauung bereitet den Boden dafür, dass Armutsflüchtlinge als potenzielle Asylschmarotzer und Belastung für das deutsche Sozialsystem diffamiert wenden können. Die Anwender ‚brauner‘ Gewalt fühlen sich in ihrer menschenverachtenden Argumentation bestätigt. Eine Anti-Asyl-Hetze, die in brutale und gemeingefährliche rassistische Straftaten mündet, ist in Deutschland real vorhanden. Brandstiftungen in Asylbewerberheimen sind ein Beispiel dafür.

Die realen Fluchtursachen

Jahrhunderte lange koloniale Ausbeutung und Unterdrückung durch die europäischen Großmächte -jedenfalls auf dem gesamten afrikanischen Kontinent- und die anschließende westliche neoliberale/kapitalistische Ausbeutung bis heute, die todsicher in existenzgefährdende, ja existenzvernichtende Armut führt, können so völlig ausgeblendet werden. Deutschland war jedoch immer wesentlicher Teil und Profiteur dieser ungerechten Ausbeutungs- und Unterdrückungsprozesse! Dass deutsche Rüstungsfirmen an Waffenexporten mit genau jenen Waffen Geld verdienen, die in vielen Ländern Bürgerkriege anheizen, welche dann zur Fluchtursache werden – dazu wird geschwiegen – noch nicht einmal verschämt! Vor allem Firmen und Banken aus den reichen Ländern des globalen Nordens beteiligen sich am Landgrabbing (Landraub) in den armen Ländern oder eignen sich faktisch Fischereigründe vor der Haustüre dieser Länder an. Dies ist eine Spielart der kapitalistischen Kapitalakkumulation durch Enteignung. Dadurch werden die dortigen Lebensgrundlagen immer weiter reduziert.

Dazu kommt:
Die EU zerstört mit autoritär durchgesetzten Freihandelsabkommen z.B. in Afrika die lokalen Märkte. Generell lässt der Freihandel Entwicklungsländer verarmen. Juristisch berühren Freihandelsabkommen wie TTIP die Entwicklungsländer nicht direkt, weil sie als Abkommen zwischen westlichen, modernen, hoch- und höchstentwickelten Industrienationen konzipiert sind. Freihandelsabkommen wie TTIP sollen jedoch „weltweite Maßstäbe“ als Denkmal/Monument der neoliberalen Ideologie setzen. Bei dieser Art von Freihandelsabkommen sitzen Entwicklungsländer in der Falle. Sie sind auf den Freihandel angewiesen, um für ihre Produkte einen Markt zu finden, der hinreichend groß ist. Gleichzeitig begünstigt aber genau dieser Freihandel die etablierten Industrieländer, die technologisch überlegen sind. Im Übrigen hat die historische Erfahrung gezeigt, dass bisher die USA ihre Zölle erst dann abgebaut hat, als sie d i e ökonomische Supermacht war. Dieses Muster ist grundlegend: Zölle werden erst abgeschafft, wenn die eigene Industrie zu den Weltmarktführern gehört und die Konkurrenz nicht mehr fürchten muss. Das ist die unausweichliche wesensmäßige Logik des dem kapitalistischen Wirtschaftssystem zwanghaft innewohnenden Wettbewerbsprinzips/Konkurrenzkampfes! In diese Kategorie gehören natürlich auch sogenannte „vorgeordnete“ Fluchtursachen wie die Durchsetzung von WTO-Klauseln zur Gleichbehandlung von inländischem und ausländischem Kapital, die die alten Entwicklungsstrategien des globalen Südens zunichtemachten.

Und – als wäre dies alles noch nicht desolat/elend genug:

Insbesondere die armen Länder des globalen Südens müssen die Folgen des Klimawandels wie Dürre und Überschwemmung ausbaden, obwohl dieser vor allem durch die reichen Industrieländer, wozu natürlich auch Deutschland gehört, verursacht wurde. Die Folgen des Klimawandels/der Erderwärmung werden ein hohes Potenzial künftiger Armutsmigranten in einem bislang ungekannten Ausmaß mobilisieren (ökologische Flüchtlinge) . Auf 400 Millionen weltweit beziffert eine jüngst erschienene Studie belgischer Wissenschaftler die Zahl derer, die schon heute ihre Heimat dauerhaft verlassen wollen. Die allermeisten wollen nach Europa oder in die Vereinigten Staaten. Diese Studie kalkuliert zurückhaltend, frühere Schätzungen kamen auf erheblich höhere Zahlen.
Die Heuchelei der angeblichen Bewahrer des Asylrechts

Die rechten Biedermänner als Brandstifter (die den Mob des „gesunden deutschen Volksempfindens“ aktivieren) bekämpfen keine Fluchtursachen, sondern lieber – weil bequemer und ideologisch befriedigender – Flüchtlinge! Das heuchlerische Gerede von der Bewahrung des Asylrechts für die „echten“ Asylfälle dient zu nichts anderem als der Abschottung Deutschlands vor Flüchtlingen. Dies ist die bewusste und gewollte Leugnung der Verantwortung, die auch Deutschland für diese Flüchtlingskrise trägt!
Was aber ist zu tun?
Deutschland kann selbstverständlich nicht allein das Flüchtlingselend der Welt auflösen. Das kann auch NIEMAND von Deutschland erwarten . Aber Deutschland kann und muss ‚SEINEN ANTEIL‘ zur Auflösung des Flüchtlingselends der Welt ernsthaft beitragen. So wie alle verantwortlichen Länder ‚IHREN ANTEIL‘ beitragen müssen!
Einfache Lösungen wird es nicht geben. Aber – eine Abschottungspolitik steht im Widerspruch zur gegenwärtigen breiten Hilfsbereitschaft in Deutschland. Täglich fahren Menschen in Erstaufnahmelager und helfen. Es gibt also auch längst den ‚Aufstand der Anständigen‘. Der ‚Aufstand der Zuständigen‘ muss noch verbessert werden! Die gesellschaftspolitische Debatte muss in gewissem Sinne vom „Kopf auf die Füße“ gestellt werden.

– Dazu gehört zwingend/unerlässlich die strikte Forderung an die Regierenden/ an die Parlamentarier/ an die ganze Gesellschaft die effektive Bekämpfung der realen Fluchtursachen muss ins Werk gesetzt werden. Einfach nur Symptombekämpfung genügt nicht.
– Landgrabbing und Rüstungsexporte sind sofort zu verbieten. Dies wird sehr starke
Widerstände hervorrufen. Aber es gibt dazu keine zielführenden Alternativen!
– Endlich ist mehr und genügend Geld in die Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. Die Lebenschancen der Flüchtlinge in deren Heimat wirkungsvoll zu verbessern; dies muss jedenfalls ernsthaft versucht werden zu gewährleisten. Dazu gehört auch, bestehende Freihandelsabkommen mit ärmeren Ländern auszusetzen und Steueroasen sofort zu schließen.
– Es braucht legale Einwanderungsrouten, um das Sterben zu beenden – vor allem das Sterben im Mittelmeer.
– Die Kooperation mit Verfolgerstaaten und Terrorexporteuren wie Saudi-Arabien muss umgehend eingestellt werden.
– Nachhaltig wird man die Fluchtursachen nur wirksam bekämpfen können, wenn die weltweit vorherrschende neoliberale Wirtschaftsordnung in Frage gestellt und eine kooperative/solidarische Wirtschaftsweise ernsthaft angestrebt und letztlich hergestellt wird. Eine Wirtschaftsweise, die dem Konkurrenz-/Wettbewerbsprinzip unterliegt und verpflichtet ist
– die Profitmaximierung und Kapitalakkumulation zugunsten WENIGER – kann zwangsläufig nicht solidarisch sein und deshalb die Flüchtlingskrise auf Dauer nicht lösen!
– Eine echte Willkommenskultur muss etabliert werden. Regierung und Parlament müssen diese beispielgebend positiv vorleben.
– Die ganze Gesellschaft ist aufgefordert: Echte Willkommenskultur schafft Gelegenheit zur Begegnung. Z. B. Begegnung in Sportvereinen, Schachclubs oder auch in Kleingartenvereinen, wo man sich beim gemeinsamen Ernten näher kommt. Selbstverständlich ist die Politik aufgerufen, diese Ansätze auch praktisch zu unterstützen.
– Die Schule als Ort der Begegnung ist optimal geeignet im Unterricht zu vermitteln, warum Menschen flüchten, woher sie kommen, was sie brauchen. Die Kontakte zu Flüchtlingskindern sind wertvoll. Ihre Geschichten können Lehrstücke für uns alle sein.
– Es bedarf eines effektiven inhaltsmächtigen ‚Bürgerunterrichts‘, der die Menschen dazu befähigt als ‚Citoyen‘ in der Tradition und dem Geist der Aufklärung und den Idealen ‚Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit‘ aktiv und verantwortlich am Gemeinwesen teilzunehmen – dieses mitzugestalten. Eine inhaltsleere Staatsbürgerkunde, welche die gegenwärtigen politischen Systeme und die aktuell vorherrschende Weltwirtschaftsordnung keiner kritischen Auseinandersetzung unterzieht, ist verfehlt.
– Der Gewalt gegenüber Flüchtlingen (weit überwiegend „brauner“ / rechter Gewalt) ist mit den bestehenden Mitteln des Strafrechts und des Rechtsstaats konsequent zu begegnen. Was nicht benötigt wird sind weitere Verschärfungen der Sicherheitsgesetze oder Einschränkungen von Grundrechten wie der Versammlungsfreiheit. Solche Verschärfungen und Einschränkungen träfen am Ende die Falschen.

Was darf nicht geschehen!

Beispiel I
In den reichen NATO-Staaten schrumpft die einheimische Bevölkerung. In der EU fehlen nach Berechnungen des NATO-Militärdemographen Gunnar Heinsohn bei 1,5 Kindern pro Frauenleben jährlich 2,1 Millionen Neugeborene. Demnach müssen also bis 2050 – mindestens soweit in die Zukunft denkt die Nato – 75 bis 100 Millionen Menschen zuwandern oder in die EU flüchten. Der Forscher geht davon aus, dass diese Zuwanderung im Durchschnitt z w e i Kinder pro Frauenleben zustande bringt. Der EU sollen also durch Zuwanderung oder Flucht möglichst viele Menschen als Beschäftigte / Steuerzahler / Verbraucher zugeführt werden. Dies wird wie selbstverständlich als wichtiger Markt- und Machtfaktor angesehen und folgt ohne Zweifel der kapitalistischen Verwertungslogik! Welche gesellschaftlichen, kulturellen, politischen, ökologischen und ökonomischen Folgen dies für die Länder / Regionen bedeutet, die von diesem Exodus betroffen wären/sind, ist noch nicht einmal der Thematisierung wert! Der NATO-Militärdemograph ist zusätzlich der Ansicht, dass es in der EU (leider) so viele Unqualifizierte und Arbeitslose gibt und es werde in der Zukunft noch mehr geben. Er nennt sie die „Bedauernswerten“. Auch deshalb müssten mehr q u a l i f i z i e r t e Leute aus anderen Regionen der Welt „hereingeholt“ werden. Zumindest „jeder Zehnte“ könne eine Chance bekommen. Das bedeutet: Zur NATO-geförderten Arbeitsmarktpolitik gehört es, die e i g e n e n „Unqualifizierten“ und Arbeitslosen im A b s e i t s v e g e t i e r e n zu lassen.
Zuwanderer oder Flüchtlinge (egal !) haben für Heinsohn einen Vorteil: Sie stellen eine ’selection of the fittest‘ dar (Auslese der Angepasstesten). Sie haben sich erfolgreich im „Rattenrennen“ in die EU und innerhalb der EU durchgesetzt. Sie sind angekommen: Erste Selektion: „Nur Asse passieren die Grenze.“ Zweite Selektion: Sie sind noch erpressbarer und nehmen jede Arbeit an, ob hoch- oder nicht qualifiziert!
Beispiel II
Z.B. Professor Hans Werner Sinn vom ifo-Institut möchte die von ihm auch so genannte „deutsche Willkommenskultur“ (der besonderen Art) noch willkommener und vollkommener machen. Er fordert: Mindestlohn senken, damit „wir“ die Flüchtlinge besser „integrieren“ können! (Mindestlohn oder Flüchtlinge – beides geht nicht!) Flüchtlinge als weiteres Argument für die Senkung der Mindestlöhne (die derzeit ohnehin nicht armutsfest sind!). Arbeitgeberverband BDA und Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stimmen freudig in diesen Sirenengesang ein!
Das Ziel: Aufrechterhaltung bzw. Wiederherstellung von Niedrig- und Niedrigstlöhnerei. Noch weiter verschärftes Lohndumping als „menschenfreundliche Tat“. Eine solche Willkommenskultur sui generis kann nicht anders als unmoralisch/verwerflich/gewissenlos bezeichnet werden. Denn – so spielt man schwache Gruppen mit Wissen und Wollen gegeneinander aus – man lässt sie absichtlich aufeinanderprallen! Konkurrenzkampf zum Vorteil des Kapitals!

Beispiel III
Im Magazin der Bewegung für Soziale Gerechtigkeit November/Dezember 6/2015 KAB / Impuls – ist auf Seite 34 ein Leserbrief abgedruckt zu „Kein Mensch ist illegal“, in Impuls 4/2015, mit der Überschrift ‚ AUFNAHMEVERWEIGERUNG ‚. Der Leserbriefverfasser führt aus: „Mit der Hinzufügung „Kein Mensch ist illegal in Deutschland“ ist die Aussage objektiv falsch. ( … ) Ich spreche mich hiermit deutlich dagegen aus, dass sich die KAB, die ich als christliche Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit und inneren Frieden kennengelernt habe, nun voll und ganz der Gruppe „Pro Asyl“ anschließt und zusieht, wie Deutschland mit unzähligen Asylbewerbern überfrachtet wird. Wir Deutschen sind doch längst an einer Grenze der Aufnahmekapazität angekommen, und wir brauchen zur Bearbeitung und Sichtung der Asylanträge dringend einen Aufnahmestopp, eine Aufnahmeverweigerung. Sehe einen Rechtsbruch in der Tatsache, dass es abgewiesene Asylbewerber gibt, die dennoch ein Bleiberecht genießen, weil sie politisch geduldet werden. Wer sagt, dass Deutschland reich sei, verschweigt die horrende Staatsverschuldung. Die KAB Deutschlands sollte sich weiterhin dafür einsetzen, dass den in Not geratenen Völkern in ihrer Heimat Hilfe und Beistand zuteil wird (wie in Uganda).“
Offenbar kennt dieser Leserbriefverfasser die realen Fluchtursachen nicht oder er will sie nicht kennen! Man darf ihn – und das ist das WENIGSTE – an den Brief des Jakobus im Zweiten Testament, Kapitel 2, Verse 14 bis 17, erinnern ! :
„Was hilft’s, liebe Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen? Wenn ein Bruder oder eine Schwester Mangel hätte an Kleidung und an der täglichen Nahrung und jemand unter Euch spräche zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gäbet ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was könnte ihnen das helfen? So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.“
Die richtige Weisung
Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber hat sich jedenfalls 1933 damit befassen müssen, was die Thora zum Thema ‚Fremdlingschaft‘ (also auch Flüchtlinge eingeschlossen) im Alten Israel wirklich gesagt hat. Buber übersetzt das entsprechende hebräische Wort mit ‚Gastsasse‘. In der Tat hat die Thora Vorschriften über den Gast-Status von Fremden in Israel erlassen. Dabei sind zwei Dinge entscheidend. Buber zeigt erstens, dass es im Alten Israel kein doppeltes Recht, sondern ‚einerlei Weisung, einerlei Recht‘ für Fremde und Einheimische gegeben habe. So heißt es im Ersten Testament, Num 15,16 und Lev 24,22: „Gleiches Gesetz und gleiche Rechte gilt für euch und die Fremden, die bei euch leben.“ Also gerade keine Diskriminierung! Und zweitens, dass es nach der Thora dem Fremden gegenüber nicht allein um dieselben Rechte, sondern sogar um Liebe geht. „Wenn ein Gastsasse bei dir in eurem Land gastet,“ zitiert Buber Lev 19,33 f., „plackt ihn nicht, wie ein Sproß von euch sei der Gastsasse, der bei euch gastet, halte ihn lieb, dir gleich, denn Gastsassen wart ihr im Lande Ägypten.“
Ähnliches in Dtn 10, 17 – 19 (nach Bubers Übersetzung): „Denn Er euer Gott … er, der Ansehn nicht gelten läßt und Bestechung nicht annimmt, der der Waise und Witwe Recht schafft, der den Gastsassen liebt, ihm Brot und Gewand zu geben. Liebet den Gast, denn Gastsassen ward ihr im Lande Ägypten.“ Martin Buber folgert daraus: „Es gehört zur biblischen imitatio Dei, den Gastsassen zu lieben: Gott liebt ihn, den Ungesicherten, so liebt ihn denn auch!“ Also: Der Sinn der zitierten Gebote in der Tora bezüglich des Lebens mit Fremden (also auch Flüchtlingen) im eigenen Land ist, den jeweils „Fremden“ zu schützen, ihm dieselben Rechte zuzusprechen, ja ihn zu „lieben“. In dieser Tradition stehend kann Jesus von Nazaret im Zweiten Testament, Mt 25, 35 – 36 sagen:

„Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben.
Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben.
Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.
Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet.
Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht.
Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.“

Das sind die maßgeblichen Weisungen/Anleitungen und Feststellungen. Diese sind für uns bindend und führen uns zur richtigen Erkenntnis/Einsicht – egal ob Jude, Christ, Muslim, Humanist oder Atheist ! Mit diesen erhalten wir das Rüstzeug die Flüchtlingskrise als Mehrfachkrise anzugehen. Diese wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische, ökologische, kulturelle, moralische und religiöse Krise ist hochkomplex. Aber sie wurde von Menschen gemacht – und muss auch von Menschen bekämpft und aufgelöst werden. Nicht irgendwann. Jetzt. Wir ALLE sind aufgefordert! Und in allererster Linie und in besonderer Weise diejenigen, die VERANTWORTLICH sind.
( Das D a t e n m a t e r i a l wurde entnommen aus:
– Sozialismus, Heft 9-2015, S. 6 ff. ‚Das Zeitalter der Massenvertreibungen‘
– Ossietzky, 22/2015 ‚Fluchtursache Kapitalismus‘, Ingar Solty
– FAZ.NET ‚Das Leben der anderen ist armselig und kurz‘, Reinhard Merkel, 22.09.2015
– AG Friedensforschung, Kassel , Rüdiger Göbel ‚Vernichtendes Ergebnis‘, 2008
– arbeitsunrecht.de Werner Rügemer ‚Flüchtlinge als Spielball‘, 22.09.2015)

Helmut Gelhardt, Neuwied-Engers, 27. November 2015
Vorstandsmitglied der KAB OV Engers-Mülhofen
Sprecher in Freihandelssachen (TTIP / CETA / TISA)
der KAB DV Trier und der KAB LV RLP
Mitglied des BUND & der NaturFreunde Kettig

Grillfeier der Nationen in Kettig

Naturfreunde und Flüchtlingsfamilien richteten gemeinsames Grillfest zur
vorgelebten Integration aus.

Kettig: Am 06. Mai richteten die Kettiger Naturfreunde ein spontan geplantes Grillfest
mit verschiedenen befreundeten Flüchtlingsfamilien in Kettig aus. Dabei waren auch viele Kinder, die mit Ballspielen und den Besuch im „Streichel Zoo“ der Förder- und Wohnstätte viel Spaß und Abwechslung hatten.
Eine Roma Familie aus Serbien, die kurz vor der Abschiebung stehen und in ihrem Heimatland mit dem Leben bedroht werden durch die eigene Familie, waren ebenfalls mit ihren 5 Mädchen zw. 2 und 14 Jahren gekommen, als auch vom Kosovo und eine Familie aus Syrien die ebenfalls 5 Kinder mitbrachten. Krieg, Vergewaltigungen, Misshandlungen von Frauen und Kindern sind dort an der Tagesordnung. Diese Familien suchen Schutz und kämpfen ums Planke Überleben bei uns. In ihren Heimatländern haben sie bei den jetzigen Umständen keine Zukunft.
Die Kinder haben nur bei uns eine Chance wenn sie zurück müssen, droht ihnen Gewalt, Hunger und Ausgrenzung. Sinti und Roma werden in Serbien verfolgt und ausgegrenzt, sie leben oft abseits der Städte in Containern oder Zelten in sehr ärmlichen Verhältnissen. Seit 2 bis 3 Jahren leben diese Familien nun in Deutschland, die Kinder gehen hier in den Kindergarten, zur Schule haben Freunde gefunden, müssen keine Angst vor Terror und Gewalt haben.
Die Naturfreunde haben vielen Flüchtlingen geholfen mit direkter und unbürokratischer Hilfe vor Ort. Arztbesuche, Behördengänge oder viele Kleider oder Möbelspenden wurden organisiert und von vielen Helfern und Spendern unterstützt. Freundschaften sind entstanden. Man wird eingeladen tauscht sich aus lernt Sprachen und andere Kulturen kennen und gewinnt Vertrauen.
Die Menschen standen und stehen für die Naturfreunde im Vordergrund, nicht ihre Nationalität, Religion oder Ihr Kleidungsstil.
So wurden beim Grillfest Kontakte geknüpft sich ausgetauscht teils mit Händen und Füßen
kommuniziert. Bei sehr ausgelassener Stimmung und reichlich Grillfleisch vom Lamm, Huhn Pute oder mit div. Salaten und vielen Arabisch bzw. Romanischen Köstlichkeiten, wurde ausgelassen gefeiert. So ist man dem Ziel zur besseren Integration dieser Menschen in unserer Gesellschaft an diesem schönen Nachmittag wieder ein ganzes Stück näher gekommen.