Manfred Pohlmann überzeugte mit Vielfalt und Witz

beim Adventsnachmittag der besonderen Art am Vorabend des 1. Advent. In der Cafeteria der Förder- und Wohnstätte Kettig konnten die zahlreichen Besucher eine Vielfalt an Weihnachtsliedern, Schlagern, Rock und Blues erleben und genießen.

Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Dr. Alfred Marmann und den Vorsitzenden der Naturfreunde Kettig Oliver Hartmann, überzeugte Manfred Pohlmann mit einem abwechslungsreichen und schönen Programm mit den unterschiedlichsten Weihnachtsliedern, die vom Publikum gerne mitgesungen wurden.

Dabei waren auch ein paar bekannte Schlager wie „Rote Lippen soll man Küssen“ oder weniger bekannte und fast vergessene Stücke wie „Winter in Kanada“ dabei. Manfred Pohlmann bot den Zuhörern klassische Weihnachtslieder mit „Leise rieselt der Schnee“, „Bald ist Nikolaus Abend da“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“ – ein lockerer und stets überraschender Mix.

Aber es wäre nicht Manfred Pohlmann wenn er einige Lieder auch im moselfränkischen Dialekt vortragen würde. So wie „De Niggeloos kommt heit zereck“ oder „Dä Josef well noa Bethlehem“. Zu jedem seiner Lieder konnte Pohlmann interessante Geschichten und Anekdoten witzig aber auch manchmal zum Nachdenken anregend beitragen. Im Lied „Mein Freund“ geht es um den Freund, der Weihnachten nicht mag, stets weg fährt um diesem Fest aus dem Weg zu gehen. Schließlich stellt er aber fest, dass er sich jedes Jahr trotzdem auf Weihnachten freut, denn er weiß, dass er dann wieder weg fährt.

Die Zuschauer konnten bei einigen von Pohlmanns Stücken mit Instrumenten den Künstler akustisch unterstützen. „Petit Garcon“ aus Frankreich, dem geliebten Urlaubsland von Manfred Pohlmann aufhält aber auch der Blues-Klassiker „Blue Christmas“ in Englisch begeisterten die Zuhörer sehr und zogen diese in ihren Bann.

Am Schluss bedankten sich die Gastgeber beim großartigen Künstler Manfred Pohlmann. Für den Förderverein der Facheinrichtung und die Naturfreunde Kettig überreichte Marmann eine Kiste Kettiger Apfelsaft. Dieser stammt von den Streuobstwiesen der Naturfreunde und von der „Elmar-Hillesheim-Wiese“ der FWS, bevor sich Pohlmann mit „Über den Wolken“ verabschiedete.