Grillfeier der Nationen in Kettig

Naturfreunde und Flüchtlingsfamilien richteten gemeinsames Grillfest zur
vorgelebten Integration aus.

Kettig: Am 06. Mai richteten die Kettiger Naturfreunde ein spontan geplantes Grillfest
mit verschiedenen befreundeten Flüchtlingsfamilien in Kettig aus. Dabei waren auch viele Kinder, die mit Ballspielen und den Besuch im „Streichel Zoo“ der Förder- und Wohnstätte viel Spaß und Abwechslung hatten.
Eine Roma Familie aus Serbien, die kurz vor der Abschiebung stehen und in ihrem Heimatland mit dem Leben bedroht werden durch die eigene Familie, waren ebenfalls mit ihren 5 Mädchen zw. 2 und 14 Jahren gekommen, als auch vom Kosovo und eine Familie aus Syrien die ebenfalls 5 Kinder mitbrachten. Krieg, Vergewaltigungen, Misshandlungen von Frauen und Kindern sind dort an der Tagesordnung. Diese Familien suchen Schutz und kämpfen ums Planke Überleben bei uns. In ihren Heimatländern haben sie bei den jetzigen Umständen keine Zukunft.
Die Kinder haben nur bei uns eine Chance wenn sie zurück müssen, droht ihnen Gewalt, Hunger und Ausgrenzung. Sinti und Roma werden in Serbien verfolgt und ausgegrenzt, sie leben oft abseits der Städte in Containern oder Zelten in sehr ärmlichen Verhältnissen. Seit 2 bis 3 Jahren leben diese Familien nun in Deutschland, die Kinder gehen hier in den Kindergarten, zur Schule haben Freunde gefunden, müssen keine Angst vor Terror und Gewalt haben.
Die Naturfreunde haben vielen Flüchtlingen geholfen mit direkter und unbürokratischer Hilfe vor Ort. Arztbesuche, Behördengänge oder viele Kleider oder Möbelspenden wurden organisiert und von vielen Helfern und Spendern unterstützt. Freundschaften sind entstanden. Man wird eingeladen tauscht sich aus lernt Sprachen und andere Kulturen kennen und gewinnt Vertrauen.
Die Menschen standen und stehen für die Naturfreunde im Vordergrund, nicht ihre Nationalität, Religion oder Ihr Kleidungsstil.
So wurden beim Grillfest Kontakte geknüpft sich ausgetauscht teils mit Händen und Füßen
kommuniziert. Bei sehr ausgelassener Stimmung und reichlich Grillfleisch vom Lamm, Huhn Pute oder mit div. Salaten und vielen Arabisch bzw. Romanischen Köstlichkeiten, wurde ausgelassen gefeiert. So ist man dem Ziel zur besseren Integration dieser Menschen in unserer Gesellschaft an diesem schönen Nachmittag wieder ein ganzes Stück näher gekommen.

Zum 26.mal Vogelkonzert in Kettig belauscht

Seit über 25 Jahren führte die Vogelkennerin und Naturfreundin Gundela Regenbogen Tier-und Naturliebhaber in aller Frühe (04.00 Uhr) durch die Natur und lauschte den morgendlichen klängen der Vogelwelt. In diesem Jahr hatten die Frühaufsteher erstmals das Vergnügen mit Frau Regenbogens Nachfolgerin Anja Müller. Die engagierte Tierliebhaberin und Naturfreundin ist schon viele Jahre bei der Vogelstimmenwanderung dabei und hat sich viel Wissen angeeignet, was den Teilnehmern nun zu gute kam. Nach der Begrüßung des Vorsitzenden der Kettiger NaturFreunde Oliver Hartmann, stellte sich Frau Müller kurz vor und begrüßte ebenfalls die Nachtschwärmer recht herzlich.
Auch dieses Jahr trafen sich über 20 Interessierte Menschen aus
der Region in Kettig um Vogelstimmen zu hören und evtl. auch einige zu lernen.

Als erstes war eine Nachtigall mit ihrem Sehnsuchtsrufen zu hören, weit weg, aber noch zu nächtlicher Zeit. Danach war es fast eine Stunde gespenstig still, bei nass kalten Wetter
Dann begann allmählich leben in die Vogelwelt zu kommen und immer mehr Vogelarten waren heraus zu hören. Zum Beispiel das Rotkehlchen, die Amsel und andere Drosselartigen gesellten sich dazu, verschiedene Grasmückenarten erfreuten die Vogelliebhaber mit ihren teils sehr melodischen Gesang. Auch ein Fasan eine Ringeltaube, Mönchsgrasmücke und ein Goldammer wurden erkannt und belauscht. Der Grünspecht und Zaunkönig waren ebenso aktiv zu hören wie der Zilpzalp.
Zusammen haben viele Vogelarten, aber auch andere Tiere wie ein Rehbock oder Wildschweine die Teilnehmer erfreut. Durchgefroren konnte man sich am Schluss in der Cafeteria der Förder- und Wohnstätte Kettig bei einem liebevoll von Naturfreundin Jasminka Strempel, angerichteten Frühstück wieder aufwärmen und stärken.
Insgesamt war es eine schöne Wanderung, von den Kettiger NaturFreunden veranstaltet mit Unterstützung durch die FWS Kettig, mit viel Freude an der Schönheit der Natur, und dem allgemeinen Wunsch, immer mehr Vögel im Gesang erkennen und bestimmen zu können.

Nur noch 700 Häuser und 350.000 internationale NaturFreunde

Die internationale NaturFreunde-Gemeinschaft ist leider kleiner geworden. Einige osteuropäische NaturFreunde-Organisationen haben die NaturFreunde Internationale (NFI) verlassen, wie etwa der polnische PTTK. Oder sie wurden gleichgeschaltet, wie in Ungarn.

Die NFI bittet vor diesem Hintergrund um Aktualisierung der internationalen Mitgliederzahlen in euren Medien. Reduziert haben sich sowohl die Anzahl der Mitglieder von vormals 500.000 auf jetzt 350.000 als auch die Anzahl aller Naturfreundehäuser weltweit von bisher 1.000 auf nun 700.

Die Zahlen für Deutschland bleiben weiterhin: mehr als 70.000 Mitglieder in über 600 Ortsgruppen mit rund 400 Naturfreundehäusern.

Mehr Informationen
NaturFreunde Internationale (NFI)
0043 (0)1 892 38 77
info@nf-int.org

Tolle 25 Jahr Feier der NaturFreunde Kettig

Beata Hillesheim geehrt für 25 Jahre Mitgliedschaft

im Rahmen der 25 Jahr Feier der Naturfreunde Kettig im Bürgerhaus Kettig, konnten sich die Naturfreunde über zahlreiche Gäste und Ehrengäste freuen.
Bei der gut besuchten Festveranstaltung waren viele Vertreter der 44 Naturfreunde Ortsgruppen aus Rheinland Pfalz angereist. Auch zahlreiche Ehrengäste, darunter der Schirmherr Landrat Dr. Saftig, wohnten der Jubiläumsfeier bei.
Bei der Begrüßung legte der Vorsitzende Oliver Hartmann vor allem Wert darauf sich bei den viele fleißigen Helfern und Jahrelangen treuen Unterstützern zu bedanken. All die Erfolge des Vereins seien ohne ein solches engagiertes Vorstandsteam und den aktiven Mitgliedern nicht möglich, so der Vorsitzende.
Oliver Hartmann überreichte im Namen der Naturfreunde Kettig dem Gründungsmitglied und Frau vom verstorbenen Vereinsgründer Elmar Hillesheim, Beata Hillesheim die Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft. Er bedankte sich bei Frau Hillesheim für Ihre kompetenten Ratschläge, ihre große Fachkenntnis und Erfahrung im Sozialen und Umweltschutz, denn ohne Ihre engagierte Arbeit und Treue hätten wir die schwere Nachfolgte von Elmar Hillesheim nicht so bewältigen können, so Hartmann.
Dann folgte die Begrüßung der Ehrengäste mit dem Schirmherren Landrat Dr. Alexander Saftig, dem Ortsbürgermeister Peter Moskopp, sowie seinem Kollegen Georg Hollmann von der Verbandsgemeinde Weißenthurm.
Auch der Bundesvorsitzende der Naturfreunde Deutschlands Michael Müller und die Landesvorsitzende der Naturfreunde Rheinland Pfalz Doris Barnett waren zum Jubiläum angereist.
Besondere Freude über ihre Anwesenheit hatten die Naturfreunde bei der Hausband der Förder und Wohnstätte aus Kettig. Sopranistin Sonja Gottlieb aus Idar Oberstein konnte mit ihren Liedern aus der Arbeiter- und Friedensbewegung begeistern genau wie der Liedermacher Manfred Pohlmann aus Neuwied mit Moselfränkischen Stücken aus eigener Feder.
Richtig Stimmung machte der pensionierte Lehrer Hans Wohlgemuth mit Volkstümlichen heiteren Liedern von Reinhard Mey und Freddy Quinn. Auch befreundete Vereine und Organisationen hatte Ihre Infostände aufgebaut um Ihre Verbundenheit zu zeigen. So waren der BUND, die Förder und Wohnstätte Kettig , die Arbeitsgemeinschaft Nette und der VdK Koblenz gekommen.
Durch das Festprogramm führte routiniert und gewohnt humorvoll und locker Hermann Doetsch aus Weißenthurm.
Herr Doetsch konnte bei seinen Ansagen mit seinem Scharm und unnachahmlichen Witz das Publikum begeistern und schnell eine gewisse Anspannung aus der Jubiläumsfeier herausnehmen.
Alle Festredner und Ehrengäste lobten und würdigten die vielfältige Arbeit der Naturfreunde. Dabei wurden die traditionellen Veranstaltungen wie Vogelstimmenwanderung, Pilzwanderung oder Feier zum Frauentag herausgehoben, aber auch die Betreuung und Pflege der Streuobstwiesen die Patenschaft des Kettiger Baches und die aktuelle Hilfe bei den Flüchtlingen.
Die gute und Freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Förder -und Wohnstätte mit den vielen gemeinsamen Projekten wie Apfelsammlung oder den 2013 gegründeten Kulturstammtisch waren ebenso bei den Reden ein Thema wie die Betreuung des Rhein-Burgen Weges oder die Heimatkundlichen Führungen und Begehungen der letzten Jahre.
In seinem Rückblick erwähnte Oliver Hartmann auch das Engagement und den Einsatz bei der Anti Atombewegung oder den Kampf gegen den rechten Terror, Fremdenhass und Hetze gegen Flüchtlinge. Nicht zuletzt verwies er auf die Erfolge des leidenschaftlichen Naturschützers Elmar Hillesheim, dessen größtes Projekt die Flusslandschaft des Jahres 2008/09 die Nette auch sein letzter Erfolg war bevor er 2009 nach schwerer Krankheit verstarb.
In Sinne von Elmar und des Naturschutzes und den Slogan „Naturnah – Sozial – Heimatverbunden“ wollen die Kettiger Naturfreunde sich weiter einsetzen und sich für die Sache in der Zukunft engagieren. Zum Abschluss bedanke sich Hartmann bei allen Gästen, Ehrengästen und Helfern für deren Festreden und Unterstützung bevor es zum gemütlichen Teil überging und die Feier allmählich ausklang.

Klimaschutz zuerst! – Rechtspopulismus? Nein danke!

Klimaschutz zuerst! – Rechtspopulismus? Nein danke!

Bündnis Klimaschutz Mittelrhein mischt sich in den Wahlkampf ein und plant zahlreiche Aktionen 

Das Bündnis Klimaschutz Mittelrhein, ein überparteiliches Netzwerk von bereits 17 Verbänden aus Klima-, Umwelt- und Naturschutz aus dem Raum Koblenz-Neuwied-Westerwald, wird sich ab sofort in den Wahlkampf einmischen. „Leider wird zurzeit das Thema Klimaschutz von den meisten Parteien totgeschwiegen. Obwohl in Paris eine Begrenzung der Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad verbindlich vereinbart wurde, duckt die Politik sich weg. Der CO2-Ausstoß verharrt auf hohem Niveau. Das ist unverantwortlich gegenüber kommenden Generationen und das wollen wir ändern“, so Peter Thelen von den Naturfreunden Kettig und der BI gegen das AKW Mülheim-Kärlich.

Das Bündnis Klimaschutz fordert deshalb, dass sich alle Politiker und Verwaltungen bei ihren Maßnahmen immer die Klimaschutz-Wirkungen ihrer Entscheidungen vor Augen halten. „Klimaschutz zuerst!“ gelte auch für die Wirtschaft, Haushalte, Verkehr oder Verbraucher. Egbert Bialk vom BUND betont: „Die Politik muss hier klare Rahmen setzen, wenn wir die Klimaziele noch erreichen wollen. Das werden wir sehr deutlich einfordern.“ Dazu gehören:

– Schnellere Abwicklung der Atomkraft. Thelen: „Die Energiewende hat die gefährlichen AKW überflüssig gemacht, bei Rückbau und sicherer Mülllagerung sind nun riesige Probleme zu lösen.“
– Kohleausstieg sofort. Keine Energietechnologie schädigt Landschaft, Klima und Gesundheit schlimmer als die Kohlekraft;- Ausbau der Erneuerbaren und Abbau von Bürokratie bei Wind- und Sonnenkraft. Erhaltung der Genossenschaften, Speichern statt Riesenstromtrassen;
– Energiesparanstrengungen, auch im Bereich Wärme und Verkehr, Lenkung durch CO2-Abgaben, raus aus der Verschwendungswirtschaft;
– Verkehrswende: Verbrennungsmotor ist eine Technik von gestern. Stoppt die Abgas-Betrüger! E-Autos nur mit Ökostrom, attraktiver Nahverkehr, Förderung von Rad- und Fußverkehr;
– Agrarwende und fairer Welthandel: Klima- und Naturschutz durch Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft und regionale Märkte statt der Agrarindustrie, Informationen über gesunde, fleischreduzierte Ernährung.

Erste Aktionen im Internet laufen bereits an, z.B. www.klima-first.de, gestartet von Frank Simonis, Neue Energie Bendorf. Viele Kandidaten werden in Kürze zu ihrer Klimapolitik befragt, Straßenaktionen und CO2-freie Touren folgen im Sommer und im November die aktive Teilnahme am Bonner Klimagipfel. Simonis: „Wir sind der festen Überzeugung, dass nur unsere aktive Zivilgesellschaft der Politik auf die umwelt- und klimapolitisch notwendigen ‚Sprünge‘ helfen kann.“

Das Klimabündnis tritt ausdrücklich den Politikern entgegen, die die Klimaproblematik unverhohlen leugnen. „Gerade rechte Gruppierungen wie die AfD sind Sammelbecken von Klimaskeptikern und Atomfreunden“, so belegt Helmut Gelhardt von der Kath. Arbeitnehmer-Bewegung KAB. Ein Sprecher für Energiepolitik der AfD, Günter Keil, habe erklärt, der Atomausstieg sei „ein dunkles Kapitel deutscher Energie- und Umweltpolitik“. Sein Kollege Stephan Boyens meinte, der Klimawandel sei Panikmache und die Anstrengungen Deutschlands CO 2 einzusparen, ergäben wenig Sinn. Gelhardt: „Ursachen und Folgen des Klimawandels werden ins Lächerliche gezogen, unzweifelhafte Erkenntnisse des Weltklimarats (IPCC) ohne Sachbegründung einfach verworfen. In der Agrarpolitik schlägt sich die AfD nur vorgeblich auf die Seite des „kleinen Mannes“, kritisiert, dass die bäuerlich-ökologische Landwirtschaft die Preise für Lebensmittel in die Höhe treibe. Mit solchen rückwärtsgewandten Anschauungen der rechten Gruppierungen und deren verquerer Ideologie ist kein Staat zu machen und schon gar keine Umwelt- und Klimapolitik, die für das Überleben dieses Planeten – für die Bewahrung der Schöpfung – unerlässlich ist. Wir werden allen Demokratiefeinden entschieden entgegentreten und sagen klar und deutlich: Rechtspopulismus? Nein danke!“

Infos und Ansprechpartner:
NaturFreunde Kettig –
Naturfreunde-kettig@gmx.de oder unter 02637 8914

25 alte Platanen am Rheinufer wurden gefällt

Die 25 Platanen am Weißenthurmer Rheinufer sind seit einigen Wochen Geschichte.
Die Kettiger Naturfreunde hatten gemeinsam mit einigen Bürgerinnen und Bürgern aus Weißenthurm, Bürgerinitiativen und Umweltverbänden 2 Jahre vergeblich versucht den alten Baumbestand vor dem abholzen zu retten. Leider scheiterte diese Vorhaben weil niemend in Weißenthurm bereit war ein Bürgerbegehren einzuleiten.
Auch wurde in der Presse sehr einseitig über die Bäume in der Vergangenheit seitens der Stadt Weißenthurm berichtet. Dort wird der Eindruck vermittelt die Bäume seien alt und krank gewesen und nicht sanierbar. Dies ist nachweislich laut einem Gutachten von 2013 eine falsche Darstellung. Laut diesem Gutachten befanden diese sich in ihrer Vitalität in einem guten bis zufriedenstellenden Zustand. Die aufgeführten Schäden an den Bäumen sind in der Hauptsache auf falsche und nicht fachgerechte Pflege zurück zu führen, so der Gutachter.
Natürliche Lebensräume für div. Tiere wie Vögel oder Fledermäuse gab es nur in den alten Bäumen die bereits Löscher oder Höhlungen von abgebrochenen Ästen aufgewiesen hatten. Es wird weiter darauf verwiesen das diese Schäden mit hinnehmbaren Aufwand beseitigt und wieder zu beheben gewesen wären. Einige Bäume befanden sich sogar in einem guten Zustand mit nachhaltig positiver Entwicklungsperspektive. Im Kostenvergleich ist eine komplette Fällung aller 25 Platanen und deren Neuanpflanzung in jedem Fall teurer als die vorhandenen Bäume zu sanieren und zu erhalten.
Die Begründung die Bäume seien inzwischen zu alt können wir nicht nachvollziehen, da Platanen nachweislich bis zu 250 Jahre alt werden können.
Bei einer Nachbepflanzung durch junge Bäume sind diese Voraussetzungen für die Tiere nicht gegeben. Somit zerstört man deren Lebensraum für sehr lange Zeit manchmal gar unwiderruflich. Diese alten Platanen bildeten ihr eigenes Ökosystem und waren Brutstätten vieler Tierarten. Des weiteren weisen wir drauf hin, das es laut Gutachten keinerlei Sicherheitsbedenken gab. Der alte Baumbestand prägte das Ufer maßgeblich positiv. Ebenfalls wird zu bedenken gegeben, dass eine Bezuschussung vom Land für die Umgestaltung erfolgt, jedoch gibt’s kein Geld die Bäume zu sanieren, bzw. fachgerecht zu schneiden. Es scheint so als ob die Prioritäten nicht bei der Verschönerung der Stadt liegen, sondern es sich nur um den Zuschuss dreht. Das Geld hätte man sicher an anderen Stellen der Stadt sinnvoller zur Neugestaltung einsetzen können. Alles zusammen haben die Stadtplaner diese seit Jahren vorliegenden Anliegen, Argumente und gesammelten Unterschriften der Bürger von Weißenthurm nicht weiter beachtet und ihr Projekt ohne Kompromisse durchgesetzt.

Feier zum Internationalen Frauentag in Kettig

Über 100 Jahre ist es her, dass Textil Arbeiterinnen aus den USA 1911 auf die Straße gingen und zum ersten mal für Ihre Rechte der Frauen kämpften.
Beim der Jährlichen Veranstaltung zum Internationalen Frauentag der Kettiger NaturFreunde konnten die überwiegend weiblichen Gäste bei Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Plausch zusammenkommen. Beata Hillesheim begrüßte die Gäste aus Kettig und den benachbarten Orten, besonders aber die Syrischen Frauen die seit 2014 in Kettig leben. Frau Hillesheim berichtete von Frauen aus heutiger Zeit, die leider immer noch weltweit aber auch hier bei uns in Deutschland benachteiligt sind im Beruf und auch Privat.
So ist das Thema Gewalt gegen Frauen kein Tabu -Thema und man konnte erfahren das in Deutschland jede 4 Frau gewalttätigen Handlungen von Männern ausgesetzt sind bzw. damit Ihre Erfahrungen gemacht haben. So beteiligten sich die Naturfreunde erstmalig an der jedes Jahr stattfindenden Weltweiten Demo gegen Gewalt an Mädchen und Frauen „One Billion Racing“ in Koblenz HBF am 14. Februar 2017.
Auch wenn sich schon einiges verbessert hat, so Beata Hillesheim, muss der Kampf für eine völlige Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft unvermindert weiter geführt werden.
Als kleines Highlight konnten die Damen am Schluss der Veranstaltung bei einem
Quiz über Kettig und die Naturfreunde ein Frühstück für 2 Personen, eine kostenlose Mitgliedschaft für 1 Jahr bei den Naturfreunden und eine Kostenlose Teilnahme an einer Veranstaltung nach Wahl gewinnen.

Rechtspoulismus entgegentreten mit Aufklärung und sozialer Gerechtigkeit

Mit sozialer Gerechtigkeit und Aufklärung Rechtspopulisten entgegentreten

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der NaturFreunde Kettig konnte sich der Vorsitzende Oliver Hartmann über eine gut besuchte Versammlung freuen.
Nach der Begrüßung, der Feststellung der Beschlussfähigkeit, und des Totengedenken, konnte er in seinem Jahresrückblick von vielen Veranstaltungen und Aktivitäten berichten. Dabei standen 3 große Themen und Ereignisse 2016 im Vordergrund. Zum einen die Flüchtlingshilfe die Dank Jasminka Strempel sehr intensiv und erfolgreich ausgeführt werden konnte. Eine Infostelle für Flüchtlingsfragen in Kettig wurde in Kooperation der NaturFreunde Kettig mit der Initiative „Helfende Hände der Verbandsgemeinde Weißenthurm“ eröffnet. Bürgermeister Georg Hollmann und Ortsbürgermeister Peter Moskopp zeigen sich über die Eröffnung sehr erfreut. Viele Flüchtlinge seien inzwischen in Vereinen aktiv. Peter Moskopp berichtete, dass die bisherige Integrationsarbeit sehr erfolgreich war.
Als zweites die im Rahmen der Landeskonferrenz der Naturfreunde RLP stattfindende 25 Jahr Feier der Naturfreunde Deutschlands, Ortsgruppe Kettig.
Dort waren viele Ehrengäste anwesend, u.a. Schirmherr Landrat Dr. Saftig. Der Vereinsarbeit wurde viel Lob und Anerkennung zuteil. In diesem Rahmen wurde das Gründungsmitglied und stellv. Vorsitzende Beata Hillesheim die Ehrennadel für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Verein verliehen. Als drittes dann die Gründung eines regionalen Natur und Klimabündnisses mit inzw. 17 Organisationen und Vereinen im Raum Koblenz- Neuwied und Westerwald. Außerdem berichtet Oliver Hartmann über viele weitere Aktivitäten, die im Rahmen der NaturFreunde Kettig stattgefunden haben, wie z.B. die 25. Vogelstimmenwanderung, Planwagenfahrt auf der Schmidtenhöhe, Kulturstammtisch (Bericht von Bruder Michael Schmitz, Missionar aus Afrika- Ghana), Herbst- & Handwerkermarkt, Pilzwanderung am Laacher See, die Adventsfeier gemeinsam mit den Flüchtlingen in der Förder- und Wohnstätte und der Weihnachtsmarkt in Kettig, mit Unterstützung der Pfadfinder, bei dem ein größerer Gewinn erwirtschaftet wurde, von dem 2/3 an den Sozial- und Kulturfond der OG Kettig gespendet wurde.
Bei der Mitgliederentwicklung setzt sich der positive Aufwärtstrend erfreulicher Weise auch 2016 und 2017 weiter fort so das man jetzt einem stabilen Mitgliederstand hat. Beim Kassenbericht von Silvia Nesseler der stellv. von Jennifer Nesseler vorgetragen wurde, konnten sich die Mitglieder über eine gute Finanzlage freuen mit leichten Gewinn in 2016. Andree Garmijn (Mitarbeiter „Helfende Hände“ der Verbandsgemeinde Weißenthurm) berichtet über die Arbeit in der Flüchtlingshilfe vor Ort. Es wurden u.a. Flüchtlingshilfen / Netzwerke in Kettig, Weißenthurm und Mülheim-Kärlich errichtet.
Herr Garmijn erzählt, dass zu Beginn etwa 40 Flüchtlinge wöchentlich kamen, es inzwischen aber nur noch durchschnittlich 8 sind. Die Lage hat sich sehr entspannt. Aus der Flüchtlingshilfe entstanden nach und nach Freundschaften. Stellv. für die Kassenprüferin Claudia Hartmann, liest Oliver Hartmann dessen Kassenprüfbericht vor in dem nichts beanstandet wurde und somit einstimmig die Entlastung des Vorstandes und der Kasse erteilt wurde.

Bei den anschießenden Vorstandswahlen gab es dann gleich 3 neue, die für die ausgeschiedene Beisitzerin Karin Hartmann, den Beisitzer Friedhelm Schmidt und der bisherige Schriftführerin Julia Müller angetreten sind. So wurden als neue Schriftführerin Tanja Friedrich, neue Beisitzer Achim Theisen und Jennifer Nesseler gewählt. Oliver Hartmann bleibt Vorsitzender, Beata Hillesheim Stellvertreterin und Silvia Nesseler Kassiererin. Im Amt bestätigt wurden auch die beiden Kassenprüferinnen Claudia Hartmann und Anja Müller.

Der „neue“ 1. Vorsitzende Oliver Hartmann teilte das neue, aktuelle Jahresprogramm an alle Mitglieder aus und stellte die neuen und wichtigen Veranstaltungen für 2017 kurz vor.
Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder wurden dann in einem vorgezogenen TOP geehrt.
Für 20 Jahre Vorstandsarbeit als Schriftführerin und Beisitzerin ehrt der Vorsitzende stellv. für den Vorstand und alle Mitglieder, Frau Karin Hartmann und bedankt sich für ihr großes Engagement und den aktiven Einsatz für den Verein der NaturFreunde Kettig. Ihr wurde eine Urkunde und ein Präsentkorb überreicht.
Für 4 Jahre tatkräftiger Unterstützung als Beisitzer im Verein, verlässt auch Friedhelm Schmidt den Vorstand. Der Vorstand bedankt sich bei ihm für die geleistete Arbeit und überreicht ihm eine Urkunde sowie eine Flasche Wein. Auch Julia Müller (nicht anwesend) legt nach 2 Jahren ihr Amt als Schriftführerin, aus zeitlichen Gründen, nieder. Auch hier gab es Dank und Anerkennung für ihre Arbeit und Unterstützung in der Vereinsarbeit.

Beim diesjährigen Referenten konnte Helmut Gelhardt von der „Katholischen Arbeiterbewegung Bendorf-Mülhofen“ die Mitglieder und Gäste beim aktuellen und brisanten Thema „Rechtspopulismus in Deutschland“ mit erschlagenen Fakten und Zitaten aus der Rechten Szene überzeugen. Nur mit sozialer Gerechtigkeit und entsprechender Aufklärung über die Ziele der Rechten sei es möglich, diesem zur Zeit in Mode gekommenen ewig gestrigen entsprechend Paroli zu bieten. Ziel muss es sein die gefestigte Demokratie die uns über 70 Jahren Frieden und Wohlstand gebracht hat zu verteidigen gegen Fremdenhass, Nationalismus, Ausgrenzung anderer Menschen mit anderen Glauben, Hautfarbe oder Nationalität. Hin zu einer Weltoffenen und BUNTEN Gesellschaft die keine Ängste schürt, keine Tatsachen verdreht oder gar den Holocaust leugnet wie mehrere Vertreter Rechter radikaler Parteien dies immer wieder tun. Die große Mehrheit der Deutschen hat aus der Vergangenheit gelernt und will keine Diktatur wie sie AfD und andere gerne wieder hätten. Fremdenfeindlichkeit hat sich noch nie bewährt und ist der Feind des guten Miteinanders und des friedlichen Zusammenlebens aller Länder und Völker dieser Erde. Um so erfreulicher war die große Resonanz bei der Demo in Koblenz am 21. Januar wo über 5000 Menschen gegen diese braune Gesinnung, die in der Rhein-Mosel Halle tagten, demonstrierten und sich deutlich gegen diese Stimmungsmacher und Rassisten aussprachen. Auch die Kettiger Naturfreunde haben mit einigen Vertretern Flagge für unsere Demokratische und offene Gesellschaft gezeigt. Herr Gelhardt bedankte sich nach seinen Ausführungen für das große Interesse und die positive Resonanz und wurde mit einem Präsent vom Vorsitzenden Hartmann verabschiedet.
Dieser bedankte sich in seinem Schlusswort bei allen Mitgliedern und Gästen sowie allen Unterstützen für Ihr kommen mit dem Naturfreunde Gruß „Berg Frei“.

Über 5000 Menschen gegen Rechtspopulisten in Koblenz am 21. Januar 2017

Der Aufruf wird mittlerweile von über 250 Organisationen und Einzelpersonen unterstützt (und ist auf unserer Homepage einsehbar).
Bei Facebook haben weit über 1000 Menschen angekündigt an der Veranstaltung teilzunehmen.
Wir freuen uns, dass sich so viele unsererm Bündnis „Koblenz bleibt bunt“ angeschlossen haben, gemeinsam werden wir am Samstag ein friedliches Zeichen setzen!

Wer in der Demokratie schläft – wacht in der Diktatur auf!

Beginn Koblenz bleibt bunt:
11 Uhr Hauptbahnhof
Anschließend Demonstration durch die Stadt mit Begleitung von Piri-Prir
Etwa 12:30 Uhr: Zwischenstop in der Nähe der Rhein-Mosel-Halle, gemeinsames Singen der Ode an die Freude
Abschluss am Reichenspergerplatz

Bei den Kundgebungen wird es eine Mischung von Redebeiträgen und kulturellen Beiträgen geben.
Zugesagt haben unter anderem:
– Dietmar Muscheid (Vorsitzender DGB Rheinland-Pfalz / Saarland)
– Ministerpräsdentin Malu Dreyer
– Ulrike Lunacek, Vizepräsidentin des europäischen Parlaments
– Jean Asselborn, Außenminister von Luxemburg
– Ali Yener, IGM Koblenz
– Musiker der Rheinischen Philharmonie
– Kutlu von der Microphone Mafia
– Becker & Becker
– Piri-Piri

Infos bei Facebook:
https://www.facebook.com/events/1618408341800114/

Im Anschluss an die Veranstaltung „Koblenz bleibt bunt!“ findet ab 14:30 Uhr der Neujahrsempfang des Beirats für Migration und Integration statt.

Informationen zu weiteren Veranstaltungen:
Freitag,20. Januar, 17 Uhr, Löhrrondel+Jesuitenplatz+Rhein-Mosel-Halle: Flashmob „Öffentliche Chorprobe Ode an die Freude“
Infos bei Facebook: https://www.facebook.com/KoblenzBUND/

Freitag, 20. Januar, 19 Uhr, Hauptbahnhof: Antifaschistische Tanzdemo gegen Rechtspopulismus
Infos bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1448196561928357/

Samstag, 21. Januar, 14 Uhr, Deutsches Eck:: Mahnwache „Brücken schlagen statt Mauern bauen“des DPSG (Pfadfinder)
Infos bei Facebook: https://www.facebook.com/events/474286886292712/

Gemeinsam GEGEN Rechts – gegen Hassparolen, gegen Aufhetzer, gegen Stimmungsmacher, gegen Stammtischparolen, gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Meinungsmache, gegen ewig gestrige, gegen Nationalismus, usw usw usw……..!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kommt um Flagge zu zeigen – Wir sind BUNT – nicht braun!!!!!!!